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/Typisch sibirisch/ Sibirien bezeichnet im weiteren Sinn den asiatischen Teil Russlands, zwischen dem Ural im Westen und dem Pazifischen Ozean im Osten. Im engeren Sinn ist damit das Territorium Chanat Sibir gemeint, das Ende des 16. Jahrhunderts von Moskau erobert wurde, ohne die Großregion Ferner Osten. Die Kolonisierung des sibirischen Raums begann im Auftrag von Zar Iwan dem Schrecklichen (1530 - 1584). Das Klima in Sibirien ist rauh, scharf kontinental. Die Durchschnittstemperaturen im Januar betragen zwischen -19 und -25 C°, im Juli zwischen 18 und 20 C° (im Tomsker Gebiet). Sibirien ist 27mal größer als Deutschland. Die Fläche Sibiriens beträgt ca. 10 Mio. km2 (Deutschland 356910 km2). In Sibirien leben 30 Mio. Einwohner.
Die sibirische Taiga ist durch solche Pelztiere wie Zobel, Eichhörnchen, Nerz, Fuchs, Hermelin, Biber, Otter, Hase, Bisamratte, Luchs u. a. bekannt. Die Flüsse sind fischreich: sibirischer Weißlachs, Stör, Hecht, u.a. Es gibt viele Vogelarten: Meisen, Gimpel, Zederhäher, Sperlinge, Auerhähne, Rebhühner, Haselhühner, u.v.m. Aber in den sibirischen Wäldern gibt es leider auch Zecken. Daher sollte man sich gegen Enzephalitis impfen lassen, wenn man im Wald spazieren gehen möchte.
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